Symposium zu “Foreign Affaires” im Haus der Berliner Festspiele am 3. Oktober

 

Im Haus der Berliner Festspiele findet am 3. Oktober 2012 um 11.00 Uhr das Symposium “Stages of Colonialism / Stages of discomfort” statt, der Eintritt ist frei.

Die Teilnehmenden sind:

Brett Bailey (Regisseur)
Joy Kalu (Theaterwissenschaftlerin)
Prof. Dr. Grada Kilomba (Autorin, Dozentin, Psychologin)
Prof. Dr. Klaus-Peter Köpping (Anthropologe)
Joshua Kwesi-Aikins (Politologe, Aktivist)
Katja Wenzel (Theaterwissenschaftlerin, Bühnenwatch-Aktivistin)
Moderation: Dr. Christel Weiler

Anhand von Baileys Installation “Exhibit B” und seiner Performance “medEia” sollen “gerade in Deutschland, wo ein Bewusstsein für die koloniale Vergangenheit nur sehr langsam zunimmt”  ”Fragen von postkolonialen Strategien in Politik und Ästhetik” besprochen werden. Ein breites Publikum, das darauf hinweist, warum Strategien wie in “Exhibit B” neo- und nicht postkolonial sind und mit überlegt, warum die weiße deutsche Mehrheitsgesellschaft wohl einen weißen Südafrikaner benötigt, der ihr die eigene unaufgearbeitete koloniale Vergangenheit näher bringt, ist also herzlich willkommen.

Zeit: 3.10.2012, 11.00 Uhr

Ort: Haus der Berliner Festspiele, Oberes Foyer, Schaperstraße 24, 10719 Berlin

U Spichernstraße / Bus 204, 249

Nachtrag:  Die Vorträge auf dem Symposium am 3.10. werden nicht vorrangig auf “Exhibit B” eingehen, sondern auf andere lokale Beispiele in Berlin. Die Symposiumsteihnehmenden sind unabhängig von Brett Bailey angefragt worden. Erst das Pannel am Nachmittag widmet sich hauptsächlich Baileys Arbeit, er selber wird auch erst dann anwesend sein. Da die Berliner Festspiele bis jetzt noch kein Tagesprogramm publiziert haben, ist es noch etwas offen. Wir recherchieren noch.

 

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