Einladung zur Infoveranstaltung: „Kann es denn rassistisch sein, wenn ich es nicht rassistisch meine?“

Einladung zur Informationsveranstaltung

„Kann es denn rassistisch sein, wenn ich es nicht rassistisch meine?“ 
Weißsein, Theater & die Normalität rassistischer Darstellung

Impulsvortrag und Gespräch mit
Julia Lemmle, Performerin und Dozentin
Lisa Scheibner, Schauspielerin und Kulturwissenschaftlerin
Aktivistinnen der Initiative Bühnenwatch

Zeit: am MITTWOCH, 27. JUNI 2012, 19:00-21:00 UHR

Ort: Berlin, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Invalidenstraße 118, Raum 315 (3.Stock)

Im Zusammenhang mit der Kritik an weißen Theaterschaffenden, die „Blackface“ als rassistische Darstellungsform verwendeten, wurden und werden Kritiker_innen als kulturfeindliche und diktatorisch handelnde „Grenz-Wahnsinnige“ diffamiert. Die Informationsveranstaltung möchte einige dieser üblichen Abwehrstrategien darstellen und deren Herkunft und kulturgeschichtliche Kontinuität im Zusammenhang mit Kolonialgeschichte und weißer Definitionshoheit erläutern.

Wir freuen uns darauf, Euch dort zu sehen!

Lesenswerter Artikel über Zensur: Wer zensiert hier eigentlich wen?


Liebe Freund_Innen von Bühnenwatch,

falls ihr ihn noch nicht gelesen habt,  hier ist ein Artikel über Zensur und Freiheit indiversen Kontexten zu finden: respectmyfist – KLICK.

Auszug:

“”Der Zensurvorwurf ist ein Mittel um sich nicht mit eigenen Privilegien auseinandersetzen zu müssen und jene mundtot zu machen, die kritisieren, intervenieren, von Diskriminierung betroffen sind und/oder sich auflehnen. Wenn ich Kritik von mir abwende, muss ich mein Musik_Kunstverständnis nicht hinterfragen. Ich muss mir auch nicht eingestehen, dass ich sexistische, homophobe und rassistische Strukturen und somit das herrschende System durch mein Handeln stabilisiere.”